Montag, 9. März 2009

Chile es macanudo!!

leider koennen wir in zukunft keine bilder mehr hochladen, weil wir
jedes zusaetzliche gewicht elemeniert haben. darunter fiel auch der laptop.
sind seit letzter woche mit matias unterwegs. ein freund aus muenchen. er kommt und wohnt jetzt wieder in suedamerika. sind zuerst nach neuquen (argentinien) geflogen und haben dort die gegend erkundet. eine bergige mondlandschaft. nur dass die erde rot oder gelb ist. ein fluss naehrt ein schmales stueck land. dort wohnen menschen und leben von der apfelernte. der rest ist nomansland. die stille ist dort allgegenwaertig, dass es einem ganz anders wird. sogar wildpferde sind uns auf der strasse entgegengekommen.
der naechste ausflug ging in das dinosauriermuseum. man hat dort riesige fussabdruecke im boden gefunden. der ist recht lehmig, deswegen blieb es erhalten, genauso wie fast vollstaendige skelette.
sehr beeindruckend, wenn bis zu 15 m riesige skelette einen anschielen.
unsere naechste mission war, matias nach chile zu bringen und seine eltern zu besuchen. die strecke von neuquen bis nach puerto montt ist knapp 1000 km. haben diesen rutsch an einem tag gemacht. die fahrt war irre schoen. die landschaft hat sich allmaehlich veraendert. hoehrer bergen und mehr wasser. die seen haben sich so weit gezogen, dass man erst meinte, es ist ein meer oder ein langer fluss. alles wurde gruener. in bariloche sieht es ein bisschen aus wie in der schweiz. die haeuser koennten auch in deutschland stehen. davor liegt ein stahlblauer see mit schneebergen umsaeumt. viele touristen dort. uns war es eher zuwider. doch wir wuerden die stadt nocheinmal ansteuern muessen. die geschichte kommt gleich.
die anden sind die natuerliche grenze zwischen chile und argentinien.
chile ist das reichste land in suedamerika. argentinien wurde immer wieder hart gebeutelt. zuletzt die entwertung des pesos vor ein paar jahren.
die grenze macht um 21h zu. wir hatten es uns ziemlich gemuetlich eingeplant, haben noch kurz davor einen eiskaffee getrunken. (wir wurden hoeflichst drauf hingewiesen, als wir in spanisch "un cafe de helado" bestellt haben, dass er eiskaffee heisst. die gegend ist wahnsinnig deutsch. gartenzwerge, deutsche lokalnamen...)
an der grenze wurde uns mitgeteilt, dass wir nach chile nur mit einer genehmigung von der autovermietung einreisen duerfen. diese wiederum meinte, es dauert an die 3 tage. waren ziemlich genervt, wollten nicht in der teuren touristengegend soviele tage verplempern. zum glueck gab es in bariloche ein anderes auto mit der chilelizenz. das hiess wiederum, dass wir in kuerzester zeit wieder durch die anden 150 km zurueckfahren mussten. und wieder zurueck... haben es tatsaechlich geschafft. (ich hab uns schon im auto an der grenze pennen gesehen) um 21.10h sind wir angerueckt und sie haben uns nach gruendlicher kontrolle passieren lassen.
waren total erschoepft, weil wir nocheinmal 200 km nach puerto montt hatten.. insgesamt waren wir fast 20 h unterwegs..
so gut hab ich (ach ja: ich bin heute cori) noch nie geschlafen.
hier wurden wir soo gastfreundlich aufgenommen. sind sogar aufs land eingeladen worden. ein onkel wohnt dort. drum herum nur natur, kuehe, waelder.
sah schon wieder recht aehnlich zu den alpen aus, aber dann hat man im hintergrund vulkane gesehen. haben einen strand gefunden. so einen tollen hab ich noch nie gesehen. der weg dorthin war recht abenteuerlich. schmale holprige landstrassen durch die bergwaelder. weit und breit wohnt niemand.
der strand ging bestimmt 25 km lang. doch das wasser war soo kalt und auch die unterstroemungen darf man nicht unterschaetzen.
morgen besteigen wir einen vulkan und fahren dann fuer ein paar tage auf die insel chiloe. die groesste insel chiles (anm. d. red.: ganz suedamerikas). die haeuser sind angeblich knallbunt und stehen auf stelzen.
mehr darueber ein anderes mal....

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