Gerade sind wir in Arequipa, Zentralperu. Nach einem traumhaften Tag in Huacachin (einer Oase eingeschlossen von riesigen Sandduenen bei Ica) und einer weniger traumhaften Busfahrt sind wir im peruanischen Hochland angekommen. Wobei so hoch ist das ganze noch gar nicht. In Cuzco wird das sicherlich noch mal ne Spur heftiger. Aber selbst hier (etwa 3500 Meter ueber dem Meeresspiegel) merkt man schon den Unterschied. Gestern waren wir auf jeden Fall zu gar nichts zu gebrauchen. Kurz was gegessen und um 19:00 ins Bett. Jay!
Dafuer heute schon ein bisschen was anspruchsvolleres gemacht. Hier gibt es ein altes Kloster, das fast 400 Jahre lang der Oeffentlichkeit nicht zugaenglich war und quasi komplett abgeschnitten von der Aussenwelt existiert hat. Ist wie eine eigene Stadt konzipiert. War aber ganz interessant. Auch wenn der Eintrittspreis von 30 nuevo soles (umgerechnet 10 Dollar) doch ein bisschen happig war. Zum Vergleich: soviel zahlen wir hier zusammen fuer ein Essen mir mehreren Gaengen und Getraenken.
Arequipa selber ist total schoen. Auch wenn es neben uns noch gefuehlte 20.000 andere Touris gibt, hat das ganze doch noch einen sehr eigenen Charme. Zumindest die Teile, die wir bisher gesehen haben. Ich bin mir sicher, dass Arequipa wohl sehr viel von seinem pituresquen Charme einbuessen wuerde, wenn wir die umliegenden Villas besuchen wuerden, wo der Grossteil der 190.000 Einwohner wohnt.
Zeitlich haben wir das ganze gerade eigentlich ganz gut abgepasst. Heute beginnt die Semana Santa, die in ganz Peru mit grossen Prozessionen und Festivitaeten in der Stadt begangen wird. Vielleicht nehmen wir da auch noch mal Teil, wenn wir nicht wieder um 19:00 ins Bett fallen.
Sonntag, 5. April 2009
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